Kinesiotaping

Kinesiotaping ist eine ergänzende Anwendung für Erkrankungen am Stütz- und Bewegungsapparat. Kinesiotaping ist in Japan, in weiten Teilen Asiens und Amerika eine etablierte Methode und findet als ganzheitliche Behandlungsform in einem breiten Therapiespektrum Anwendung.

Das elastische Tape ist luft- und wasserdurchlässig, dabei wasserbeständig und kann somit mehrere Tage ohne auftretende Hautreizung benutzt werden.

Grundtechniken

Muskelanlagen
werden bei erhöhter oder verminderter Ruhespannung (Hyper-/ Hypotonus) sowie bei Muskelverletzungen angewandt und bewirken eine Normalisierung des Ruhetonus, Schmerzlinderung und Verbesserung der Belastbarkeit und somit schnellere Heilung.

Bänder-/ Sehnen-/ Ligamentanlagen
werden bei Verletzungen und Überlastungen von Sehnen und Bändern angewandt, dadurch wird eine Entlastung, Schmerzminderung und Verbesserung der Belastbarkeit bewirkt.

Korrekturanlagen
Die funktionesse Korrekturanlage wird bei knöchernen Fehlstellungen ( Bsp.: Kniescheiben (Patella) - Korrektur) und bewirkt eine Korrektur der Fehlstellung.
Die Fascienkorrekturanlage wird bei Verklebungen der Muskelfascien (Muskelfasern) angewandt und bewirkt die Auflockerung der Muskelfasern und somit eine Schmerzlinderung.

Lymphanlagen
werden angewandt bei Störungen des Lymphabflusses. Durch die Lymphanlage wird die Haut angehoben. Der Raum zwischen Haut und Unterhautgewebe ( subkutanem Gewebe) wird vergrößert. Jetzt kann die Lymphflüssigkeit einfacher in das Lymphsystem abfließen. Die Haut wird durch das Anheben in Kombination mit der Körperbewegung gedehnt. Das Bindegewebe wird gelockert, so dass sich hierdurch der Lymphabfluss verbessert.



Weiterführende Links

  • Hier gelangen Sie zu unserer Praxis für Ergotherapie in Kamen:

www.ergotherapie-kamen.de


  • Liste über Praxisbesonderheiten bei der Verordnung von Heilmitteln
Gemäß § 84 Abs. 8 Satz 3 i.d.F. des Gesetzes zur Verbesserung der Versorgungsstrukturen in der gesetzlichen KV vom 22. Dezember 2011 schließen die Kassenärztliche Bundesvereinigung und der GKV-Spitzenverband eine Vereinbarung über Praxisbesonderheiten für die Verordnung von Heilmitteln, die bei den Prüfungen nach §106 SGB V anzuerkennen sind. Die auf Praxisbesonderheiten entfallenden Kosten verordneter Heilmittel sind bei der Vereinbarung der Richtgrößen nach § 84 Abs. 6 SGB V zu berücksichtigen.

www.kvb.de/fileadmin/kvb/dokumente/Praxis/Verordnung/Heilmittel/KVB-121219-HMP-Praxisbesonderheiten-und-langfristiger-Behandlungsbedarf-Vereinbarung.pdf


  • Unser Mitgliedsverband für Ergotherapie
www.dve.info